1 Pkg. Tortillas (6Stk., gibt´s von Schär auch glutenfrei) 400g Rindsfaschiertes (ist gesünder und nicht so fett) 2 (reife!) Avocados 1 Zwiebel 2 Knoblauchzehen 1 Limette 1/2 Becher Rahm 20 dag geriebenen Bergkäse zum Gratinieren Salz, Pfeffer, ev. Chili
Zubereitung
Zwiebel anschwitzen, Faschiertes dazu, anbraten bis das Fleisch durch ist. Avocadofleisch herauslösen, mit einer Gabel zerdrücken und mit dem Saft 1/2 Limette vermischen. Mit dem Fleisch mischen, salzen, pfeffern, ev. mit Chili würzen. Mischung auf die Tortilla geben, zusammenrollen (evtl. mit einem Zahstocher feststecken), in eine feuerfeste Form legen.
Käse reiben, mit Rahm vermischen und auf die Tortillas schmieren.
15-20 Minuten bei 200 Grad überbacken. Mit Blattsalat servieren.
Tipp für ein gut gewürztes Brathendl: Die fein gehackten Kräuter zwischen Haut und Brust schieben. Da, wo das nicht möglich ist, Haut einschneiden, mit Olivenöl beträufeln und Kräutermischung hinenreiben.
Australien 1926; Tom führt ein Leben jenseits unseres Vorstellungsvermögens: Er ist Leuchtturmwächter auf einer vor Insel im Pazifik. Einmal alle drei Monate kommt ein Versorgungsboot. Doch Tom ist mit seinem Leben zufrieden. Er erfüllt die ihm auferlegten Aufgaben mit Akribie und Demut. Er büßt für seine “Heldentaten“ im Krieg. Doch das Glück – oder Gott? – ist ihm hold und beschert ihm eine wunderbare Frau, Izzy. Izzy, die noch dazu bereit ist, sein doch eher außergewöhnliches Leben zu teilen.
Izzy und Tom sind überglücklich miteinander. Das einzige was ihr Glück noch steigrn könnte, wären Kinder. Doch Izzy erleidet zwei Fehlgeburten. Scheinbar soll es nicht sein… Doch da wird ein Boot ans Inselufer gespült. Ein Boot mit einem toten Mann und einem sehr lebendigen Baby.
Izzy und Tom müssen nun eine Entscheidung treffen. Es wir die schwierigste ihres Lebens…
Auf einer Insel, die nur von zwei Menschen bewohnt wird, wo nur vier Mal im Jahr andere Menschen auftauchen, wessen Wahrheit, wessen Moral zählt da? Welche Liebe zählt mehr: die der biologischen Eltern oder die Liebe jener, mit denen das Kind aufwächst? Wie weit ist man bereit, für seine Liebe zu gehen? Wo hört Gottes Wille auf und fängt des Menschen Werk an?
Right or wrong. Darum geht´s in The Light Between Oceans. Um die Entscheidungen, die uns auferlegt werden – im ganz normalen Leben wie auch in Ausnahmesituationen wie z.B. im Krieg – und um deren Konsequenzen, mit denen wir und unsere Mitmenschen leben müssen.
Ein spannendes Buch, das Einblicke gibt in eine vergangene Zeit. Leicht zu lesen, ein gelungenes Debut der Australierein M.L. Stedman.
The Light Between Oceans – M.L. Stedman ISBN 978-0-552-77907-4 RandomHouse, 2012
Vielen Dank für die großartigen 3 Stunden, die Sie mir mit Ihrem neuen Buch beschert haben! Selten so oft laut gelacht beim Lesen! Allein der Prolog! Herrlich! (Mir gehen die Rufzeichen aus…!) Und obwohl für mich als Mutter 2er Kinder im ähnlichen Alter das Ende vorherzusehen war, so habe ich die pausenlose Lektüre wirklich genossen!
Hochachtungsvoll
Ihre A.F-L.
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Wer Kinder hat, die in die Schule gehen oder gingen bzw. sich an die eigene Schulzeit erinnert, wird sich in diesem Buch garantiert häufig wiederfinden. Herrlich die Kommentare der Mutter, Sabine Gruber, die die schulische Meta-Betreuung des Sohnes ihrem Mann übergibt, weil sie es sich, ihrem Sohn zuliebe, nicht vollends mit der Klassenvorständin verscherzen möchte.
Ehemann Walter Gruber soll es aber nicht besser ergehen. Zunächst, voll des guten Willens, übernimmt er das Amt des Kümmerers bzw. Aufsehers über die die Schulkarriere der Progenitur mit Optimismus. Die schlechte Stimmung ist doch sicher nur der Frechheit der Mutter gegenüber der Klassenvorständin geschuldet… Mit ein bisschen Entgegenkommen, Humor (in Form von Smileys gekennzeichnet, man weiß ja nie, ob man nicht falsch verstanden wird) und Engagement wird er das Kind schon schaukeln 😉 Bald muss jedoch auch er erkennen, dass er einen aussichtlosen Kampf an zu vielen Fronten führen muss. Vor allem sein Sohn Lukas, 13, derzeit minderbegabt und -motiviert, obstruiert die vielen Versuche seines Vaters. Allerdings mehr beiläufig als bösartig…
Das Ende sei verraten ohne zuviel zu verraten: Die Geschichte geht gut aus – so gut sie halt ausgehen kann!
Hier eine kleine Leseprobe, die das Herz aller minderbegabten MathematikschülerInnen höher schlagen lässt:
Spätestens ab der 6. Schulstufe sind 2 Stunden Mathe pro Woche ausreichend. Eine Stunde, in der man für jene Lebenslagen gerüstet wird, in denen man Mathematik braucht: a) das Gegenrechnen von Überziehungszinsen auf dem Gehaltskonto mit den Zinsen für einen etwaigen Kredit zum Abdecken desselben, b) das Nachrechnen von All-In-One-Gratis-Handy-TV-Internet-Monatsabrechnungen, c) das Berechnen der benötigten Menge Farbe zum Ausmalen der neuen Mietwohnung, in die man gezogen ist, nachdem der Mietpreis in der alten quasi im Wochentakt quasi wertgesichert wurde. Dann eine halbe Stunde für regelmäßiges, lockeres Kopfrechnen (den Kopf hat man nämlich meistens dabei , wenn´s drauf ankommt, Papier und Füllfeder nicht), und die letzte halbe Stunde für das Beherrschenlernen von Taschenrechner, Handyrechner und Rechner am PC.
Für alle, die mehr rechnen wollen – z.B. weil sie PISA-Auswerter, Physiknobelpreisträgerin oder Science Buster werden wollen – , sollte Mathe nachmittags als unverbindliche Übung angeboten werden, zur freien Wahl in einem Topf mit „Darts“, „Lustig reimen“ und „Sitzfußball.
Glattauer schreibt in Mitteilungsheften, Mails oder digitalen Tagebucheintragungen. Die Illustrationen von Verena Hochleitner finde ich entbehrlich, aber sie tragen zur Leichtigkeit der Lektüre bei.
Ein wahres Lesevergnügen für alle Betroffenen!
PS: Vergessen sie nicht das Glossar zu lesen! Beispiel gefällig?
Stunde
Ist. Außer es ist Pause. (…)
Niki Glattauer, Leider hat Lukas, Kremayer & Scheriau, Wien, 2013, ISBN 978-3-218-00881-5
350g Lammfaschiertes (Beim türkischen Fleisches deines Vertrauens eine Keule auslösen lassen und in 3 gleich große Portionen teilen, Rest einfrieren.) 1 gehackte rote Zwiebel 1 zerquetschte Knoblauchzehe 2 EL Olivenöl 1TL Paprika je 1EL Zitronenthymian, Majoran gehackt 2 Eier 1TL Senf 200g Schaffrischkäse 2 Stangen Jungzwiebel gehackt Salz, Pfeffer
Zubereitung
Faschiertes mit Zwiebel, Knoblauch knusprig anbraten. Paprika und Kräuter hinzufügen, salzen, pfeffern. Backrohr auf 200 Grad Umluft vorheizen. Eier, Senf, Frsichkäse und Jungzwiebel verrühren. Mit Faschiertem mischen und mit Salz und Pfeffer kräftig würzen. Die Souffléschälchen buttern, Masse einfüllen und im Ofen 25 Minuten backen.
Mit Salat und knusprigem Weißbrot servieren.
Variation als Nudelauflauf
Lammfaschiertes und Frischkäsemischung unter 500g bissfest gekochte, kurze Nudeln mischen. in eine Auflaufform füllen und 20 Minuten überbacken. Gleiche Menge reicht für 6-8 Personen.
Unglaublich aber wahr! Wir, „die Lemmis“, die nicht einmal dran geglaubt haben, die erste Runde zu überstehen, haben die Länderausscheidung gewonnen. Nun fahren wir nächstes Jahr zum Weltfinale (wie das schon klingt !) nach Griechenland um dort gegen die Ländersieger aus der Schweiz und Deutschland anzutreten!
PS: Seit dem Kindergarten gab es kein Foto mehr von mir, wo mehrere Personen drauf waren und ich die zweitgrößte war – ohne Stöckelschuhe!
Einerseits schade, dass ich „Kite Runner“ und „A Thousand Splendid Suns“ schon gelesen habe, denn meine Erwartungen an das neue Buch von Khaled Hosseini waren dadurch sehr, sehr hoch. Andererseits hätte ich den afghanischen Meistererzähler sonst wahrscheinlich gar nicht gekannt.
Wenn ihr also das Glück/Pech habt, Hosseini noch nicht zu kennen, fangt mit „And the Mountains Echoed“ an. Es ist ein gutes, schönes Buch. Eine Geschichte über Generationen, Nationen hinweg, die in einem kleinen Dorf in Afghanistan ihren Ausgang nimmt.
Wahrscheinlich spiegelt sie die Realität des Afghanistan von vor 60-70 Jahren ziemlich genau wider. Und das Schicksal derer, die die armuts- und kriegsbedingte Diaspora in weit entfernte Länder spülte und die sich Zeit ihres Lebens an dem Verlust abbarbeiten. Selbst jene Frau, die nicht weiß, dass sie einst ihrer Familie entrissen wurde, spürt, dass ihr etwas fehlt. Dass ein Teil ihres Ganzen verloren gegangen sein muss. Spät – zu spät? – begibt sie sich auf die Suche.
Suche, Sehnsucht und Flucht vor dem was man findet, das sind die zentralen Themen von Hosseinis Roman. Und wie schon in den beider Vorgängerbüchern führt Hosseini uns vor Augen, dass sich familiäre Bande nicht abschüttlen lassen. Sie spinnen den roten Faden in unserem Leben – ob wir das wollen oder nicht.
Lest „And the Mountains Echoed“ und freut euch auf „The Kite Runner“ und „A Thousand Splendid Suns“!
Von den 15 Setzlingen, die ich geschenkt bekam, überlebten nur 2 die nächtlichen Nacktschneckenattacken. In der Hitze tat sich ewig nichts. Hie und da ein Blatt, doch keine Blüte weit und breit. Doch als es kühler wurde schalteten die beiden Überlebenden den Wachstumsturbo ein.
Jetzt schlängeln sie sich in wahrer Pracht um alles rum, was nicht flüchten kann und protzen mit unzählige Blüten. Und das Besondere dran ist:, die eine blüht rosa und die andere lila 🙂
Wie lange wird diese Pracht währen? Genau dort würde ich gerne meine vielen Tulpenzwiebel eingraben, auf dass das Frühjahr noch bunter leuchtet als der Herbst!
Seit langem hab ich wieder einmal Champignons paniert. Um die Sauerei und die Arbeit zu minimieren, habe ich folgenden Tipp für euch: 3 große Tupperschüsseln mit passendem Deckel raussuchen (schwierigster Teil vermutlich). Eine mit Mehl, die zweite mit der Eier-Milch-Salz-Mischung und die dritte mit Brösel füllen und los geht das flotte Panieren. Eignet sich natürlich auch für jedes andere kleinteilige Paniergut. Gute Appetit!
20 dag Butter 25 dag Zucker 1 Packerl Vanillezucker 5 Dotter 5 Eiklar 1/2 Kaffeelöffel Zimt 18 dag fein gemahlene Nüsse (Mandeln, Haselnüsse) 12 dag (glutenfreies) Mehl 3 gestrichene KL Backpulver 10 dag geriebene dunkle Fairtrade-Schokolade
Zubereitung
Alle Zutaten mischen, Eiklar zu Schnee verschlagen und zum Schluss unterheben. Die sehr zähe Masse in eine gebutterte, mit Brösel oder Nüssen bestreute Gugelhupfform füllen und bei 170 Grad ca. 40 Min. backen.
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