10 g Chia-Samen 170g Haferflocken (ob grob oder fein ist egal) 500 ml Wasser
Zubereitung
Alles zusammen in einem Blender stark zerkleinern und mixen. (Mein Blender ist so klein, dass ich vorher nur die Haferflocken und die Chiasamen zerkleinere und dann erst das Wasser drunterrühre, sonst quillt er über 🙈)
Mindestens 15 Minuten ruhen lassen. (Wenn du es länger stehen lässt, musst du mehr Wasser hinzufügen, da die Chiasamen das Wasser aufsaugen.) Dann Butter oder Ghee oder Pflanzenöl in einer beschichteten Pfanne erhitzen und pro Schöpfer eine Palatschinke rausbraten. Schön langsam braten, damit der Teig durch wird. Falls Teig zu dickflüssig, mit ein bisschen mehr Wasser strecken.
Können süß und salzig gefüllt werden. Wenn du gerne alle gleich isst, kannst du auch schon den Teig würzen: Süß bieten sich Vanillezucker und Zimt an, salzig Knoblauchpulver, Paprika und Salz & Pfeffer.
Mehr als 2 Stück schaffe ich nicht. Halten wirklich sehr lange satt!
Zwiebel und Knoblauch in einer Pfanne glasig schmurgeln. Champignons dazugeben bis sie weich sind. Kreuzkümmel hinzufügen kurz mitrösten. Zur Seite stellen.
Haferflocken im Blitzmixer zu einem groben Mehl vermahlen. Dann mit Linsen und Zwiebel-Champignons, Petersilie, Sojasauce, Salz und Pfeffer ebenfalls im Blitzmixer oder der Küchenmaschine zerhacken, aber nicht zu fein. Kurz ruhen lassen (oder über Nacht im Eiskasten ruhen lassen). Danach mit feuchten Händen (oder einem Eiskugelausstecher) kleine Bällchen formen und einzeln mit ein wenig Öl bestreichen.
Backofen: auf 175 C vorheizen, Backblech mit Backpapier auslegen. 25-30 Minuten backen, nach der Hälfte der Zeit wenden.
Airfryer: auf 180 C vorheizen. bepinselte Bällchen nebeneinander legen, 25-30 Minuten fryen, bis die Bällchen schön knusprig sind. Zwischendurch immer mal wieder schütteln.
Ich habe dazu echtes Kartoffelpurée (mit Hafermilch und Margarine) und gemacht und mit Preiselbeeren serviert.
Die Sauce, die im Kochbuch steht, empfehle ich euch nicht, die hat uns gar nicht geschmeckt 🙈
Das Originalrezept stammt aus dem Kochbuch „Vegan Soulfood“ von Bianca Zapatka.
Viel Arbeit, die sich aber richtig lohnt! nach einem Rezept von https://www.eatbetter.de, leicht abgewandelt und „vereinfacht“.
Zutaten
großer Weißkraut-Kopf 200g Naturreis (ich hab Basmati genommen, war zu ungeduldig) 300 ml Gemüsebrühe
1 Funghi Pad von Hermann bio 1 große Zwiebel 2 Karotten 200 g Champignons 1 Bd. Petersilie 20 g Parmesan 20 g Bergkäse oder anderer würziger Käse zum Gratinieren 2 Eier Salz, Pfeffer
Zubereitung
Weißkraut putzen, waschen und die Blätter vorsichtig (!) vom Strunk lösen. (Das geht am besten wenn man den Strunk zitzerlweise abschneidet.) Einen weiten Topf mit Salzwasser aufsetzen, Wasser zum Kochen bringen und die Kraut-Blätter etwa 5 Minuten blanchieren. Anschließend in kaltem Wasser abschrecken. 8 besonders große Blätter zum Füllen beiseitelegen, den Rest aufheben und morgen kalt knabbern oder für die Sauce verwenden (siehe Originalrezept im Link ganz unten). Reis garkochen und würzen. Parmesan reiben.
Restliches Gemüse schälen und fein würfeln. Funghi-Pad ebenso. Champignons in Schieben schneiden und einmal mittig durch (fallen eh zusammen). Petersilie waschen, trockenschütteln und fein hacken. In einer Pfanne Zwiebel, Knoblauch anschmoren, dann Funghi-Pad und Karotten dazu. Zum Schluss die Champignons hinzufügen und alles ordentlich schmurgeln. (Ich mags, wenn die Karotten noch ein wenig Biss haben). Würzen, vom Herd nehmen, auskühlen lassen.
Reis und Gemüsemischung mit Ei und Parmesan vermengen. Petersilie dazu. Nochmal abschmecken.
Krautblätter einzeln zwischen zwei Küchenrolleblättern trocknen, falls Strunk noch hart, rausschneiden (das geht mit einer Schere gut ;-). Füllung drauf, Blätter einrollen, Seiten einschlagen und in eine leicht gefettete Auflaufform. Ich habe die so nebeneinander ge“quetscht“, dass sie nicht aufgehen können, daher musste ich sie nicht zusammenbinden oder mit Zahnstochern zusammenhalten.
Krautrouladen mit Gemüsesuppe übergießen, mit Gratinierkäse bestreuen und für 15 Minuten ins Backrohr. Da alles ohnedies schon durch ist, geht´s nur darum, sie ein bisschen zu bräunen.
Für den Teig 500g Topfen (Quark) 20% 60g weiche Butter 1 Ei, 1 Dotter Abrieb von 1 Bio-Zitrone 150g Mehl Prise Salz 16 gute Marillen
Für die Butterbrösel 300g Brösel 200g Butter nach Belieben noch 100g geriebene Mandeln (nicht im Originalrezept) Zucker nach Belieben
Zubereitung
Für den Topfenteig 500 Gramm Topfen in die Mitte eines sauberen, geruchsneutralen Geschirrtuchs geben, die Seiten über dem Topfen zusammenfassen und über der Abwasch immer fester zusammendrehen, bis Molke austritt. Es sollten circa 400 Gramm Topfen übrigbleiben. (Dieser Schritt ist wichtig, weil der Teig dadurch die richtige Konsistenz bekommt. Mit zu feuchtem Topfen wird er speckigschwer und schlecht zu verarbeiten.)
In einer Rührschüssel weiche Butter mit Salz und Zitronenabrieb mit den Rührbesen des Mixers verrühren, Ei und Dotter einrühren (wird nicht homogen, egal).
Mehl und ausgedrückten Topfen dazugeben. Einmixen. Die bröckelige Masse mit einem Gummihund oder der Hand in der Schüssel zu einer Kugel formen. Zugedeckt 1-2h Stunden (oder ein paar Stunden länger) im Kühlschrank rasten lassen.
Für die Knödel in einem großen, weiten Topf Wasser zum Kochen bringen, schmeckbar salzen. Marillen waschen und trockentupfen oder erst jetzt aus dem Tiefkühler nehmen (nicht auftauen lassen!).
Ein bemehltes Tablett bereithalten. Hälfte vom Teig (andere Hälfte wieder kühlen) auf der bemehlten Arbeitsfläche mit bemehlten Händen zu einer dicken Rolle formen (nicht kneten), in acht gleich große Stücke schneiden.
Stücke flachdrücken, je eine Marille daraufsetzen und den Teig mehr über die Marille schieben als ziehen und gründlich verschließen. Zwischen bemehlten Händen nahtlos rund rollen. Auf dem Tablett mit etwas Abstand absetzen. Einzeln direkt über der Wasseroberfläche ins kochende Salzwasser einlegen.
Mit einem Holzkochlöffel(stiel) vorsichtig vom Boden lösen. Auf kleine bis mittlere Flamme zurückdrehen, das Wasser soll nur leicht wallen. Zwölf bis 15 Minuten (je nach Marillengröße) offen köcheln.
Währenddessen restliche Knödel formen und die Brösel bei Bedarf auf kleiner Flamme erwärmen. Knödel mit einem Lochschöpfer aus dem Wasser heben, gut abtropfen lassen und vorsichtig in die Brösel setzen. Mit zwei Holzspateln (nicht mit scharfkantigem Werkzeug) in den Bröseln rollen.
Anmerkungen
Die beiden „Gamechanger“, die die Knödel Zubereitung wirklich einfach machen sind das Ausdrücken des Topfens und das Kühlen des Teiges! Ich gebe keinen Würfelzucker in die Marillen, da die Früchte im Urzustand viel leichter zu verarbeiten sind und ich gerne jedem selbst überlasse, wie süß er/sie die Früchte haben will.
Jedenfalls ein Traumgericht! Das Rezept stammt von übrigens Plachutta/Wagner.
Kichererbsen durch ein Sieb abgießen und gut abspülen. Zwiebel und Knoblauch schälen und vierteln.
Alle Zutaten in einen Multizerkleinerer geben aber nur so lange mixen, dass es kein Gatsch wird.
Aus der Masse ca. 15 Falafel formen. Mit Öl bestreichen und bei 200 Grad 2 x 10 Minuten in die Heißluftfritteuse oder im heißen Öl herausbacken.
Ich habe dazu eine Yoghurtsauce aus Yoghurt, Olivenöl, Zitrone, Knoblauch und Petersilie gemacht und mit weiteren gekauften Dips (Baba Ganoush, Humus) und grünem Salat serviert.
Quelle: Frisch gekocht
So sieht übrigens die Kichererbsenpflanze aus. Bild: Wikipedia, H. Zell
1 Zwiebel 2 vorgegarte Rote Rüben (gibt´s zum Beispiel an der Salat-im-Sackerl-Theke von BiIlla Plus) 50g Butter oder vegane Alternative 200g Risottoreis 100 ml Weißwein 100ml Rote Rübe Saft (optional) 750 ml Gemüsesuppe 100g geriebener Parmesan oder Veggie-Alternative 200g Cottage Cheese
Zubereitung
Zwiebel würfeln. Rote Rüben in ca. 1 x 1 cm große Würfel schneiden. In der Hälfte der Butter Zwiebel anschwitzen. Reis dazugeben kurz mit anschwitzen, mit Weißwein ablöschen.
Sobald der Wein verdampft/aufgenommen ist, mit Schöpfer Suppe aufgießen, wieder rühren so lange bis der Reis die Suppe aufgenommen hat. Risotto halt… Mit dem letzten Schöpfer Suppe die Roten Rüben einrühren (ev. auch den Rote Rübe Saft) und ein paar Minuten verkochen lassen.
Zum Schluss restliche Butter und Parmesan unterrühren.
130g Linsen 1 (roter) Zwiebel gehackt (ich nehme – mittlerweile – lieber roten Zwiebel, weil ich den besser vertrage) 2 Knoblauchzehen gehackt 75g Haferflocken 2 EL Leinsamen 400g Kidneybohnen aus der Dose (abgewaschen, abgetropft) 100g Walnüsse 100g Sonnenblumenkerne (oder Pinienkerne) 120g Karotten gerieben 200g Champignons gehackt Thymian, Petersil, Majoran 2 EL Tomatenmark 1 EL Senf 2 EL Sojasauce
Preiselbeeren (Im Originalrezept wird der Braten mit einer Mischung aus 2 EL Preiselbeeren und 2 EL Ketchup 20 Minuten vor Ende der Backzeit bestrichen und damit glasiert.)
Zubereitung
Linsen weichkochen. Zwiebel und Knoblauch in 1 EL Öl anschwitzen, zur Seite stellen. Haferflocken und Leinsamen in der Küchenmaschine zu Mehl vermahlen, rausnehmen, zur Seite stellen.
Linsen, Knoblauch, Zwiebel, Bohnen, Nüsse, Kerne und 3 EL Wasser ebenfalls in der Küchenmaschine zerkleinern, aber nicht zu fein, dann bleibt der Braten luftig und „bissig“.
Masse in einer Schüssel mit dem „Mehl“, den Champignons, den Karotten und den Kräutern vermischen (ist recht zäh).
In einem kleinen Schüsserl Tomatenmark, Sojasauce, Senf verrühren und unter den Teig mischen. Alles nochmal salzen und peffern (ist aber schon recht würzig!) und wirklich gut verrühren!
Kastenform einfetten, Teigmasse hineinstreichen und bei 180G 50 Minuten backen. Das Rohr dann abschalten und den „Braten“ nochmal 20 Minuten ruhen lassen.
Beilagen
Großartig passen dazu echtes Kartoffelpurée und Erbsen. Oder auch Rote Rüben Salat, wobei ich dann die Preiselbeeren weglassen würde.
Abgewandelt nach einem Originalrezept aus „Zeit für Genuss“.
1 mittelgroßer Butternuss- oder Hokkaidokürbis würfelig geschnitten 3 EL Sonnenblumenöl 2 geviertelte rote Zwiebel oder Schalotten 3 Knoblauchzehen ein bisschen gequetscht (müssen nicht geschält werden) 1 Karotte in relativ dicke Scheiben geschnitten 1 große Süßkartoffel geschält und würfelig geschnitten 1 Handvoll getrocknete Marillen (die nicht weglassen!) 1 unbehandelte Zitrone geviertelt 400g Kichererbsen aus der Dose oder dem Glas Kerne 1 Granatapfels 10 Pistazienkerne grob gehackt 1 TL gemahlener Kreuzkümmel 1/2 TL Kurkuma 1/2 TL gemahlener Koriander 1 Chili Yoghurt, frische Petersilie
Zubereitung
Das Backrohr auf 190 Grad Ober/-Unterhitze vorwärmen. Gewürze bis auf Petersilie mit dem Öl gut vermischen. Zitronensaft über dem Gemüse auspressen, Zitronenschalen, Marillen, abgetropfte und gewaschene Kichererbsen unter das Gemüse mischen. Das Gemüse in einer Auflaufform oder direkt am Backblech mit dem Gewürzöl würzen. Ca. 40-50 Minuten im Rohr braten. Zwischendurch immer mal wieder umrühren bis alles wirklich schön gebräunt ist. Mit Meersalz, Pfeffer und Petersilie würzen, mit Granatapfelkernen bestreuen und mit Yoghurt (je nach Geschmack mit Zataar würzen) servieren.
(Abwandlung nach einem Rezept aus dem Biomagazin.)
400 g rote Linsen 1 TL Kurkuma 800 ml Kokosmilch 300 g Basmati-Reis 5-7 Nelken 800 g stückige Tomaten aus der Dose 2 Knoblauchzehen 2 Zwiebel ca. 3 cm Stk. frischer Ingwer schwarze Pfefferkörner Chiliflocken 1,5 TL Kreuzkümmel ev. ein paar Löffel veganes Yoghurt zum Garnieren
Ihr könnt den Reis und die Gewürze hier bestellen. Ihr unterstützt damit ein Hilfe-zur-Selbsthilfe-Projekt auf den Philippinen.
Zubereitung
Knoblauch, Ingwer, 1 Zwiebel fein hacken. Öl in einer tiefen Pfanne erhitzen. Das Gemüse ca. 1 Min. anschwitzen.
Pfefferkörner hinzugeben und leicht anrösten lassen (ca. 5-6 Minuten). Kurkumapulver und Chiliflocken unterrühren und alles kurz anbraten.
Linsen, Tomatenstücke und die Kokosmilch hinzugeben und nach Geschmack mit Meersalz, Pfeffer, Chiliflocken und Kreuzkümmel würzen und abschmecken. Ggf. etwas Wasser hinzufügen.
Die Mischung aufkochen lassen und anschließend 20-30 Minuten lang bei niedriger Hitze köcheln lassen, bis die Linsen weich sind und die Flüssigkeit reduziert ist.
Das fertige Rote Linsen Dal mit einem Klecks Naturjoghurt und Reis servieren.
Tipp
Reis kochen kann ja jeder. Aber dein Reis wird noch besser, wenn du eine mit Nelken besteckte Zwiebel mitkochst. WEnn der reis fertig ist, nimmst du die Zweibel wieder heraus und suchst akribisch eventuelle verloren gegangene Nelken heraus. Auf die draufzubeißen ist nämlich alles Andere als lecker 😉 Zum Schluss noch ein Stückchen Butter unter den Reis mischen.
Gutes essen und Gutes tun
Das Unternehmen „Reishunger“, von dem das Rezept stammt, unterstützt ein Community-Projekt auf den Philippinen. Mit den Verkauf lokaler Produkte werden landwirtschaftliche und Bildungsprojekte finanziert. Schau doch mal auf deren Website vorbei und entdecke deren Produkte und Rezepte!
2 bio-Limetten 200g Tofu (ich hab Bärlauchtofu genommen) 1 gehäufter TL gemahlener Kreuzkümmel 30ml Olivenöl 50g Schalotten 2 Knoblauchzehen 2 Handvoll Korianderblätter (ich hab den 8-Kräutermix verwendet, da meine Kinder frischen Koriander verweigern) 600g Zucchini 20g Sesam 1/2 TL Backpulver 170g Maismehl (oder Mehl unviversal) Frittieröl Chili aus der Mühle, Minze aus dem Garten
Zubereitung
1 Limette heiß waschen. trocken reiben, Schale abreiben und den Saft auspressen. Die zweite Limette in Spalten schneiden. Limettensaft mit 150g Tofu, Kreuzkümmel und Olivenöl fein pürieren.
Schalotten und Knoblauch schälen und mit dem Koriander fein hacken. Zucchini putzen, grob reiben, salzen, kurz stehen lassen und dann durch ein sauberes Küchentuch ausdrücken. Den restlichen Tofu fein pürieren und mit Zucchini, Schalotten, Knoblauch, Koriander, Sesam, Backpulver, Mehl und Limettenschale gut vermischen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Frittieröl erhitzen, aus der Zucchini-Tofu-Masse Nockerl formen, frittieren und dan auch Küchenrolle abtropfen lassen.
Mit Chili und Limettenspalten servieren
*für drei, die sich nachher noch eine Portion Mohnnundeln teilen 😉
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