2-3 gelbe Zwiebel 1 kleine rote Chilischote 750g Karotten 30g Butter oder vegane Alternative 1 TL Zucker 40g Rosinen (nicht weglassen, ev. später raussuchen!) 2 TL Currypulver 500ml Karottensaft 60g rote Linsen 50g ungeschälte Mandeln 1 Bund Petersilie 1 TL Zitronensaft Salz Koriandergrün zum Würzen
Basmatireis oder Papadam/Fladenbrot dazu servieren.
Zubereitung
Zwiebel schälen und grob zerteilen. Chilischote längs halbieren, entkernen und in schmale Ringerl schneiden. Die Karotten schälen, längs halbieren und in der Mitte teilen.
Butter in einem Topf aufschäumen und Zwiebel, Chili und Karotten mit Zucker andünsten. Rosinen zugeben und Currypulver unterrühren. Mit Karottensaft aufgießen und zum Kochen bringen. Linsen untermischen und bei mittlerer Hitze im zugedeckten Topf 15 Minuten garen.
In einer Pfanne Mandeln ohne Fett rösten und grob hacken, Petersilie abzupfen, fein hacken.
Curry mit Zitronensaft und Salz abschmecken, Mandeln und Petersilie untermischen, zuletzt mit Koriander bestreuen.
Quelle: Butlers, Vegetarisch – Frische Küche für jeden Tag
Zutaten zu einem glatten Teig verkneten, ausrollen und eine eingefettete Quicheform damit auslegen. (oder 1 x Tante Fanny Quiche-Teig)
Zutaten Belag
300g Rotkraut frisch 1 Zwiebel 2 EL Rotweinessig 200ml Gemüsebrühe etwas Zucker 2 gemahlene Gewürznelken 50g Sonnenblumenkerne 4 Zweige Thymian 100ml Obers 100ml Milch 30g Butter 2 Eier 100g Ziegen(frisch)käse Salz, Pfeffer Fett für die Quicheform
Zubereitung
Rotkraut putzen, waschen in dünne Streifen schneiden. Zwiebel schälen, hacken und in der Butter in einer hohen Pfanne anschwitzen. Rotkraut zufügen, mit Essig und Brühe ablöschen. Mit Zucker & Nelken würzen und ca. 15 Min. dünsten. Anschließend abkühlen lassen. Das Backrohr auf 180°C Umluft vorheizen.
Sonnenblumenkerne ohne Fett anrösten. Thymian waschen, trocken schütteln und die Blättchen abzupfen. Obers, Milch, Eier, Salz und Pfeffer glattrühren.
Ausgekühltes Rotkraut auf dem Teig verteilen, Milch/Eiermischung drüber gießen, Ziegenkäsestückchen, Sonnenblumenkerne und Kräuter drüberstreuen. Mit etwas Olivenöl beträufeln und 30 Minuten goldbraun backen.
René Freund ist Jahrgang 1967. Also nur 2 Jahre älter als ich. Doch sein Vater war viel älter als meiner. Das war sein Pech: 1944 wurde er mit 18 Jahren von der Wehrmacht eingezogen und nach Paris an die Front geschickt. Er desertiert, wird von den Kämpfern der Résistance festgenommen und kommt in amerikanische Kriegsgefangenschaft.
Sein Sohn fährt 70 Jahre später mit seiner Frau und seinen Kindern nach Frankreich. In die Normandie, nach Paris. Er begibt sich an die Schauplätze des Krieges, an dem sich sein früh verstorbener Vater nicht beteiligen wollte. Und der ihn und seine Familie doch so massiv betroffen hat. Dabei setzt sich René Freund mit dem Kriegstagebuch seines Vaters auseinander. Kommentierend, hinterfragend. Unter Bezugnahme auf sein eigenes Leben, auf aktuelle Fragestellungen.
„Ich hätte meinem Vater gerne so viele Fragen gestellt, Aber wer weiß, ob ich mich getraut hätte.“
schreibt Freund. Diese Frage hab ich, deren Vater 1944 geboren wurde, mir erspart. Mein Großvater ist gestorben als ich 4 war. Meiner Oma hab ich sie nie gestellt. Der Krieg war bei uns – wie in den meisten Familien – nie Thema. Vielleicht ist es tatsächlich so, dass erst unsere Generation genug Abstand hat, die persönlichen Geschichten hinter den historischen Gegebenheiten zu hinterfragen. Nicht mehr als kollektive Traumabewältigung, sondern als persönlicher Reflexionsprozess.
Mit dem Buch René Freunds könnte mensch einen Anfang machen.
René Freund Mein Vater, der Deserteur Deuticke 9783552062566 208 Seiten
/hat eine Weile gedauert, aber es waren ja auch 1.200 Seiten/
Es ist natürlich perfektes Timing, dass Ken Folletts letzter Teil der Chronik der Familien im Jahr 2014 erscheint – 25 Jahre nach dem Fall des Eisenern Vorhangs und Wiedervereinigung Deutschlands: Während in den Medien die Geschehnisse vor 25 Jahren aufgearbeitet werden, kann man die Hintergründe – bzw. deren Darstellung durch Ken Follett – praktisch „live“ mitlesen. So packend kann Zeitgeschichte sein!
Der erste Teil der „Jahrhundert-Saga“, Sturz der Titanen, beginnt mit der politischen Eskalation, die zum Ausbruch des ersten Weltkrieges führt. In Winter der Welt beschreibt Follett die Zeit zwischen 1933 und 1949. Follett erzäht Geschichte aus der Perspektive von fünf Familien: aus der UDSSR, aus England, aus Wales, aus Deutschland und aus den USA. Kinder der Freiheit ist der dritte Teil der Familien-Chronik. Im Mittelpunkt stehen der Kalte Krieg, die Einflussnahme der UDSSR auf die Ostblockländer. In den USA dreht sich alles um die Bürgerrechtsbewegung. Zusammen mit den jeweiligen Protagonisten befinden wir uns in den Vorzimmern der Macht: im Oval Office, im Kreml, oder sogar mit Kennedy im Bett. Mit Journalistinnen bei den Demonstrationen der Solidarnosz in Polen oder an der Mauer in Ostberlin. Obwohl wir wissen, dass es in Kuba nicht zum Abschuss von Atomraketen kam, zittern wir mit, ob einer der beiden mächtigsten Männer der Welt nicht dennoch die falsche Befehle zur falschen Zeit gibt.
Was das Buch für mich so spannend macht, ist, dass ich Teile der Geschichte selbst mitbekommen habe, und dass sie immer noch so aktuell ist.
Wenn man sich mit Geschichte auf unterhaltsame Art auseinandersetzen möchte, ist Ken Follett wirklich empfehlenswert. Seine Recherchearbeit wird von Historiker_innen immer hoch gelobt!
Aber fangt von Anfang an. Es zahlt sich aus alle 3.000 Seiten zu lesen! Ein perfektes Projekt für den Winter ***
Ken Follett Kinder der Freiheit Luebbe Verlag 9783785725108 1.216 Seiten
Im Original heißt der Roman Edge of Eternity. Er wurde übersetzt von Dietmar Schmidt und Rainer Schumacher. Es gibt sogar eine eigene interaktive Website zum Buch, wo man seine Erinnerungen an diese Zeit teilen kann.
40 g geriebene Haselnüsse 4 dünn geklopfte bio-Putenschnitzel (z.B. über Freiländer.at) oder Zucchini der Länge nach in dünne Scheiben geschnitten Dijon- oder Estragonsenf 50 g Dörrzwetschken 1 gelbe Zwiebel 100 ml Weißwein 100 ml Hühner- oder Gemüsesuppe 1 Baguette 100g Blauschimmelkäse Öl, Salz, Pfeffer
Zubereitung
Schnitzel kalt abspülen, trocknen, flach klopfen, mit Salz und Pfeffer würzen und auf 1 Seite mit Senf bestreichen und mit Haselnüssen bestreuen. Zwetschken darauf verteilen, Schnitzel aufrollen und mit Zahnstochern fixieren. Zwiebel klein hacken.
Öl in einer Pfanne erhitzen, Rouladen darin von allen Seiten goldbgraun braten. Den Zwiebel dazugeben, mit Mehl stäuben, Wein und Suppe zugießen und zugedeckt bei mittlerer Hitze ca. 20 Minuten schmoren. Sauce mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Währenddessen das Backrohr auf 200 Grad vorwärmen. Baguette in Scheiben schneiden, mit Käsestückchen belegen. 5 Minuten vor Garzeitende der Rouladen die Baguettes ins Rohr und rösten bis der Käse schmilzt.
Die Schnitzel in Röllchen schneiden und mit der duftenden Baguette servieren! (Reis passt statt Brot auch gut dazu!)
Vegetarische Variante
Die Zucchinistreifen in der Pfanne anbraten damit sie schön braun und biegsam werden. Sonst genau so zubereiten wie Schnitzel. Garzeit ist viel kürzer!
Backblech mit Backpapier belegen, Zwetschken waschen, halbieren, entkernen.
Eier trennen. Mehl, Mohn und Mandeln mischen. Butter, Staubzucker, 1 Prise Salz, Vanillezucker, Zitronen- und Orangenschale schaumig schlagen. Dotter nach und nach zugeben.
Rohr auf 160Grad Umluft erhitzen.
Eiklar mit Kristallzucker zu Schnee schlagen. Schnee- und Mehlmischung unterheben. Masse auf dem Blech verstreichen, mit Zwetschken belegen.
Kuchen im Rohr (untere Schiene) ca. 25 Minuten backen. Herausnehmen, auskühlen lassen und mit Staubzucker bestreuen.
/für alle, die so wie ich, keine Bohnen mögen/ mag ich mittlerweile, aber mit Reis schmeckt´s auch gut
Zutaten für 4 Portionen
100g Langkornreis parboiled 1 gelbe Zwiebel 2 Knoblauchzehen 2 rote Chilis (Weicheier und Eltern jüngerer Kinder nehmen nur 1/2) 2 EL Maiskeimöl 1 TL Taco Gewürzmischung 1 TL Koriander gemahlen 1 TL Paprikapulver 1 Prise Zimt 250g Faschiertes (oder Sojagranulat) 400g Pelati (geschälte Tomaten aus der Dose) 250 ml Rindsuppe 250 ml dunkles Bier (das MUSS!) (daher NICHT glutenfrei!) 1 EL Oreganoblätter 150 Manchego oder Cheddar 1 Jungzwiebel 200g Sauerrahm (ev. 2 EL Korianderblätter) Salz, Kristallzucker
Zubereitung
Zwiebel, Knoblauch schälen und in feine Würfel schneiden. Chili der Länge nach halbieren, Kerne entfernen, und Fruchtfleisch hacken.
Öl in einem Topf bei mittlerer Temperatur erhitzen, Gewürze zugeben und 1/2 Minute unter Rühren anrösten. Reis zugeben, 1 Minute anbraten, Knoblauch und Zwiebel zugeben und glasig braten. Faschiertes zugeben und unter Rühren ca. 3 Minuten braten. Tomaten klein schneiden, mit Suppe und Bier zugeben und bei kleiner Hitze ca. 40 Minuten köcheln lassen. Oregano fein hacken, am Ende der Kochzeit unterrühren und alles mit Salz und Zucker abschmecken.
Kurz vor dem Servieren den Käse groß reiben, den dunklen Teil der Jungzwiebel in Ringe schneiden und den Sauerrahm glatt rühren.
Das Chili mit Koriander, Jungzwiebel und Käse garnieren und dem Sauerrahm servieren.
Muss ja was dran sein, wenn Lori Nelson Spielmann in wirklich jedem Frauenmagazin als Must-Urlaubslektüre angepriesen wird. Außerdem ist das englische Buchcover wirklich nett.
Leider gerät die – an sich vielversprechende Grundidee (Mutter hinterlässt Tochter das millionenschwere Erbe nur dann, wenn diese 20 Dinge tut, die sie als Teenager auf eine „life list“ geschrieben hat) – relativ rasch zur Mega-Schnulze. Erschwerend kommt der amerikanische Drang hinzu, gleich alles und jeden mit verbaler Liebe zu überschütten. Add some Pathos und schon hast du The Life List.
Ein Buch wie eine Malakofftorte mit Schlagobers! Manchmal gelüstet einen danach, aber schon nach dem ersten Bissen bereut man´s.
Lori Nelson Spielmann The Life List Arrow Books 2013 9780099580157 335 Seiten
In der Übersetzung von Andrea Fischer unter dem Titel Morgen kommt ein neuer Himmel im Fischer Krüger Verlag erschienen.
Erster Satz
Voices from the dining room echoed up the walnut staircase, indistinct, buzzing, intrusive.
/“I have tried so hard to do right.“ Last words of President Grover Cleveland/
Nach The fault in our stars musste unbedingt ein weiterer John Green her. Dass es sich bei Looking for Alaska um ein Jugendbuch handelt, wurde mir erst im Laufe der Lektüre klar. Aber da war ich schon mittendrin, und die Jugend ist – zumindest gefühlt – noch gar nicht so lange her 😉
Das Dranbleiben hat sich gelohnt. (Anti-)Held Miles Halter ist witzig, kaum obszön, herrlich naiv und wunderbar selbstironisch. Sein scheinbar einziges Talent ist es, sich letzte Worte großer Persönlichkeiten merken zu können. Er hat keine Freunde, ist ein überbehütetes Muttersöhnchen. Jetzt soll er aufs College, weit weg von zuhause.
Glücklicherweise trifft er im College auf einen Zimmergenossen mit mehr Lebenserfahrung. Es bildet sich eine Clique der Underdogs, deren Anführerin Alaska Young alle in ihren Bann schlägt.
The gorgeous, clever, funny, sexy, self-destructive, screwed-up, and utterly fascinating Alaska Young, who is an event unto herself. She pulls Pudge (i.e. Miles, Anm.) into her world, launches him into the Great Perhaps, and steals his heart. (Klappentext)
Alaska lehrt Pudge („Babyspeck“) – wie sie ihn „liebevoll“ nennt – die wirklich wichtigen Dinge im Leben wie Rauchen und Saufen. Und sie verkuppelt ihn mit der ebenso unerfahrenen Sara (die Szene mit deren ersten Oralverkehr ist really, really funny!).
Doch insgeheim kommt Miles nicht von Alaska los.
From a houndred miles an hour to asleep in a nanosecond. I wanted so badly to lie down next to her on the couch, to wrap my arms around her and sleep. Not fuck, like in those movies. Just sleep together, in the most innocent sense of the phrase. But I lacked the courage and she had a boyfriend and I was gawky and she was gorgeous and I was hopelessly boring and she was endlessly fascinating. So I walked back to my room and collapsed on the bottom bunk, thinking that if people were rain, I was a drizzle and she was a hurricane.
Nach dem einschneidenden Ereignis, das das Buch in 2 Hälften teilt, ist nichts mehr wie es einmal war. Nun beschäftigt die Jugendlichen die Suche nach dem Great Perhaps, dem Warum und Wieso und dem „Was-kommt-danach“. Und wie im wahren Leben, sind manche bei ihrer Suche erfolgreicher als andere.
Leichtfüßig, witzig, intelligent, mehrfach ausgezeichnet (Winner of the Michael L. Printz Award, Los Angeles Times Book Prize Finalist), gilt wie schon für The fault in our Stars auch für Looking for Alaska eine uneingeschränkte Lesempfehlung. Auch für Erwachsene.
John Greene Looking for Alaska Speak (Penguin Books) 2005 9780142402511 256 Seiten
Auf Deutsch unter dem Titel Eine wie Alaska in der Übersetzung von Sophie Zeitz bei Hanser erschienen. Im Sommer dieses Jahres wurde zudem bekannt, dass Looking for Alaska verfilmt werden soll.
Erster Satz
The week before I left my family and Florida and the rest of my minor life to go to boarding school in Alabama, my mother insisted on throwing me a going-away party.
Herrliche sommerliche Vorspeise basierend auf einem Donna-Hay-Rezept
Zutaten für 2 Portionen
150g Haloumi 1 Salatgurke 2 große Tomaten oder ähnliche Menge kleinerein paar Minzeblätter
Für das Zitronen-Honig-Dressing
2 EL Zitronensaft 1 EL Honig 1 EL Olivenöl
Zubereitung
Gurke in 10cm lange Stücke teilen und mit dem Sparschäler der Länge nach auf 2 Teller hobeln. Haloumi ebenfalls mit dem Sparschäler dünn dazuhobeln. Tomaten dazu, mit Minzeblättchen würzen. Zutaten für die Marinade gut verrühren und über den Haloumisalat träufeln. Mit frischem Pfeffer würzen.
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