Never trust your Navi. Wissen wir eh schon aber Stadtplan hamma keinen…Unser Plan ist, in Sarajevo einen bestimmten Campingplatz hoch über der Stadt zu finden. Sarajevo war einfach. Der Rest dann nicht so.
Das Navi lässt uns von einer eh schon schmalen Straße steil bergauf abbiegen. Es wird stieler, enger, noch enger, die Hausmauer haben schon Farbstreifen. Und dann schaffts der Bus nur ganz knapp, mit durchdrehenden Reifen grad mal so den Hügel hinauf. Schweiß, Herzrasen. Der Ton im Auto wird lauter. Nach hinten wegrutschen ist definitiv keine Option.
Nein, hier können wir nicht weiterfahren. Also irgendwie wieder runter. Das Navi besteht auf die engen Gassen, wir nicht. Wir suchen einen anderen Weg, finden einen, wieder die enge Gasse nur von der anderen Seite…
Zwischendurch ein neues, komisches, nicht erwünschtes Geräusch von rechts hinten. Kümmern wir uns später drum…
Nach eineinhalb Stunden Rumkurverei, mit 3 Navis (Google, Bus, Apple Maps) gelingt es uns, den richtigen, den für Busse fahrbaren Weg zu finden. Wir entspannen uns und Martin schaut mal kurz unters Auto. Und wird fündig. Der ordentliche Mann hat bei der Kontrolle des Ersatzreifens irgendein Werkzeug stecken lassen. Nach 1.000 km wollte es dort nicht mehr bleiben und hat sich gemeldet. War eh nur ein 20 cm langes Eisentrumm 🙈
Morgen gibt´s eine Bericht über Sarajevo. Eine wirklich interessante Stadt! (Heute 18.000 Schritte, da geht nix mehr!)