Westbalkan 2026 – vom der Südsteiermark ins kroatische Nirwana (2)

Westbalkan 2026 – vom der Südsteiermark ins kroatische Nirwana (2)

Wir haben in Gamlitz beim Weinlandhof hervorragend gegessen und am WoMo-Stellplatz beim Motorikpark wunderbar geschlafen. Aber das echte Highlight war der Schwumm am Morgen in dem kleinen See. Zunächst stieg noch der Nebel auf – ein Indiz dafür, dass das Wasser noch warm war. Also nichts wie hinein. Es war großartig – sicher noch 20 Grad. Sogar der Warmduscher-Mann ist eingetaucht ohne zu sterben 🙂

Südsteirische Weinstraße

Dann machten wir uns auf den Weg zu Vinothek 🙈 (nichts bei geringer Widerstandsfähigkeit). Wir schafften es mit nur einer Kiste Wein und ein paar Kleinigkeiten raus. Dank des Uncharmes der Verkäuferin fiel es uns nicht alllzu schwer. Weiter gings durch Gamlitz (sehr süß) über das Sulztal nach Ratsch und dann nach Glanz.

Schilcher- und Isabella-Sturmmmmmh!

Plötzlich in Slovenien

Ein Bergerl runter und schon waren wir in Slovenien. Ist uns nur aufgefallen, weil unsere Handys gepiepst haben und aus aufs gratis Roaming aufmerksam gemacht haben. (Und die Häuser waren schircher…)

Autobahnvignette gekauft und durch. Über die E70 Richtung Zagreb. Und schon waren wir an der nächsten Grenze. Auch wenn die Kroaten es nicht gerne zugeben, dass sie schon Balkanbewohner:innen sind, Wikipedia ist da erbarmungslos.

Wikipedia_Captain Blood

Auf der Suche nach einem Standplatz für die Nacht sind wir mitten im kroatischen Niemandsland fündig geworden: in Čigoć im Naturreservat Lonjsko Polje auf einem mini Campingplatz mit traditionellem Restaurant, wo wir natürlich Cevapcici und Plescavica (sorry aber das mit den Sonderzeochen ist mir zu mühsam…) gegessen haben. Hier kann man in der Saison wohl jede Menge Störche bewundern. Jetzt sind keine da, wahrscheinlich schon alle auf dem Weg nach Afrika…

Wir sind die einzigen Gäste hier, für ein Restaurant, das locker 100 Leute beherbergen kann. Rund um uns sind Felder und alte, traditionelle Bauernhöfe. Ich gebe zu, es stinkt ein bissi…Aber die Gastgeber sind super freundlich und die rustikale Dusche spendet heißes Wasser.

Auf die Cevapcici im Fladen muss natürlich ein Pelincovac folgen. (Und auf den Pelincovac ein Fenchel-Tee im Bus 🙈)

Morgen geht´s über die Grenze nach Bosnien nach Banja Luka.

Übrigens: Bis jetzt wurden wir noch nicht bedroht, beraubt oder auch nur aggressiv angeschaut…