In Dubrovnik waren wir nur deshalb, weil wir eh schon in der Gegend waren. Wir hielten es auch nur ein paar Stunden dort aus. Trotz Nebensaison wird Dubrovnik immer noch von mindestens 2 Kreuzfahrtschiffen am Tag angefahren. In der Altstadt, die wirklich sehr sehenswert, aber nicht packbar ist, geht man Schulter an Schulter mit Unmengen an Amerikaner:innen, Japaner:innen usw. Man kommt praktisch kaum dazu, sich was anzusehen, denn immer ist irgendwo ein instagrammable Ort, an dem die Menschen Schlange stehen, um etwas zu bewundern, was not-insta-People nicht verstehen. Es staut sich auf allen Sträßchen und Gässchen.





Für die 40 Euro pro Person, die ein Walk auf der Stadtmauer gekostet hätte waren wir uns auch zu sierig, die 2 Euro fürs Klo nahmen wir Notdurft-gedrungen in Kauf. Auf dem Weg zurück zum Parkplatz unseres WoMos haben wir eine ausgezeichnete Bowl gegessen und dann nichts wie weg!
Panorama Highway
Die Fahrt von Dubrovnik zu unserem nächsten Ziel – einer Bucht vor Kotor – war mehr als spektakulär! Gottseidank eine wunderbar ausgebaute Straße, die sich den Berg hinaufschraubt und dabei immer wieder den Blick auf kleine Buchten und Inseln im glitzernden Meer!


Ruheoase Jošice
Am kleinen Campingplatz vor den Touristen-Hotspots Kotor, Perast und Tivat machen wir eine Infra-Pause: Wäsche waschen (6 Euro per Waschgang!), Sport, Neuordnung. Schwimmen im Meer – kalt aber superklares Wasser. Noch nie war ich auf einem Campingplatz, der so sauber war wie dieser 😇
Martin macht den strategischen Fehler, sich am Vorabend der Abfahrt beim Zahlen mit der Eigentümerin zu unterhalten – erst 3 Schnäpse später entlässt sie ihn 😵💫
Auf Anraten des Chefes nehmen wir eine kleine Fähre und ersparen uns so mühsame Küstenkilometer. Wir fahren direkt zum Cablecar nach Kotor. Um 9.30 ist dort noch kaum was los. Um wohlfeile 40 Euro fahren wir auf den Gipfel des Kuk auf 1340 m Höhe. Wir staunen nicht schlecht, wie „ausgebaut“ dieser Berggipfel ist – Leogang nix dagegen… Aber die Aussicht ist phänomenal! Wir haben eine Übersicht über das gesamte Gebiet – sehen, dass in Kotor gerade 4 (!) Kreuzfahrtschiffe unterwegs sind. Es ist so umwerfend, dass neben uns eine Deutsche beinahe in Ohnmacht fällt. Wir leisten Hilfe und Zuspruch. Dann machen wir uns wieder auf den Weg hinunter und sind froh, dass wir das Getümmel hinter uns lassen können.




Es geht in den Nationalpark Skutarisee…