Westbalkan 2026 – Erste Sonderprüfung erfolgreich absolviert (Part 3)

Westbalkan 2026 – Erste Sonderprüfung erfolgreich absolviert (Part 3)

Nach einer gemütlichen Nacht im kroatischen Storchendorf und einem kleinen traditionellem Frühstück  – wohlgemerkt für eine Person! – machen wir uns auf den Weg Richtung bosnische Grenze. Immer der malerischen aber sehr niedrigen Save entlang.

Rallye-Etappe

Wir überlassen die Routenführung dem Bus-Navi, da wir Google Maps nicht 100%ig vertrauen. Das führt dazu, dass wir nach 20 Minuten auf eine unbefestigte „Straße“ geleitet werden. Wir fahren mitten durch den Nationalpark, scheinbar auf dem Ranger Trail. Nur dass wir halt keinen Range Rover sondern einen 3,5 t Bus haben. Der Weg wird zunehmend rauer. Wir fahren zwischen 3 und 10 km/h immer weiter in den Wald hinein. Google Maps schmollt, Internet ist natürlich auch futsch. Und dann verliert auch noch das Bus-Navi den Weg und wir gurken im Niemandsland herum.

Hier eine Reifenpanne, das wär mal eine echte Herausforderung für den ÖAMTC-Schutzbrief! Mal muss ich aussteigen, um einen in den Weg ragenden Ast wegzutragen, mal fahren wir mit Bauchweh über ein Wildgitter im Boden, hoffend, dass wir nicht zu schwer sind. Ah! Google ist wieder da. Nur noch 4km… noch 3… der Schotter wir wieder zum „Asphalt“, wobei nun tiefe Löcher die Fahrt spannend halten. Umdrehen wäre eher ungünstig mit 4,6m Länge auf einer einspurigen „Fahrbahn“.

Doch schließlich taucht ein Haus auf, mehrere, ein Ort! Wir sind wieder in der Zivilisation. Die drei alten Frauen, an denen wir vorbeifahren, packen´s gar nicht. Wir jubeln; die Sonderprüfung ist geschafft! Alle Reife haben noch Luft! Yes, we got this!

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