Ideales Wintergemüse: veggie Krautrouladen

Ideales Wintergemüse: veggie Krautrouladen

Viel Arbeit, die sich aber richtig lohnt!
nach einem Rezept von https://www.eatbetter.de, leicht abgewandelt und „vereinfacht“.

t Käse überbackene Krautrouladen

Zutaten

großer Weißkraut-Kopf
200g Naturreis (ich hab Basmati genommen, war zu ungeduldig)
300 ml Gemüsebrühe

1 Funghi Pad von Hermann bio
1 große Zwiebel
2 Karotten
200 g Champignons
1 Bd. Petersilie
20 g Parmesan
20 g Bergkäse oder anderer würziger Käse zum Gratinieren
2 Eier
Salz, Pfeffer

Zubereitung

Weißkraut putzen, waschen und die Blätter vorsichtig (!) vom Strunk lösen. (Das geht am besten wenn man den Strunk zitzerlweise abschneidet.) Einen weiten Topf mit Salzwasser aufsetzen, Wasser zum Kochen bringen und die Kraut-Blätter etwa 5 Minuten blanchieren. Anschließend in kaltem Wasser abschrecken. 8 besonders große Blätter zum Füllen beiseitelegen, den Rest aufheben und morgen kalt knabbern oder für die Sauce verwenden (siehe Originalrezept im Link ganz unten). Reis garkochen und würzen. Parmesan reiben.

Restliches Gemüse schälen und fein würfeln. Funghi-Pad ebenso. Champignons in Schieben schneiden und einmal mittig durch (fallen eh zusammen). Petersilie waschen, trockenschütteln und fein hacken. In einer Pfanne Zwiebel, Knoblauch anschmoren, dann Funghi-Pad und Karotten dazu. Zum Schluss die Champignons hinzufügen und alles ordentlich schmurgeln. (Ich mags, wenn die Karotten noch ein wenig Biss haben). Würzen, vom Herd nehmen, auskühlen lassen.

Reis und Gemüsemischung mit Ei und Parmesan vermengen. Petersilie dazu. Nochmal abschmecken.

Krautblätter einzeln zwischen zwei Küchenrolleblättern trocknen, falls Strunk noch hart, rausschneiden (das geht mit einer Schere gut ;-). Füllung drauf, Blätter einrollen, Seiten einschlagen und in eine leicht gefettete Auflaufform. Ich habe die so nebeneinander ge“quetscht“, dass sie nicht aufgehen können, daher musste ich sie nicht zusammenbinden oder mit Zahnstochern zusammenhalten.

Krautrouladen mit Gemüsesuppe übergießen, mit Gratinierkäse bestreuen und für 15 Minuten ins Backrohr. Da alles ohnedies schon durch ist, geht´s nur darum, sie ein bisschen zu bräunen.

Dazu haben wir den Rest der Fülle gegessen.

Im Originalrezept machen sie dazu noch eine Sauce, aber mir war das zu aufwendig: https://www.eatbetter.de/rezepte/kohlrouladen-vegetarisch-super-lecker-einfach

Geht natürlich auch mit Kohl 🙂

Neue Lieblings-Nudeln: Linguini mit Pistazien-Pesto, glutenfrei, vegetarisch

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Das gibt´s diese TikTok-Star-Köchin, die Pasta-Queen. Ich kenne nur dieses eine Rezept aus Woman aber das ist nicht nur königinnenlich, sondern göttinnenlich!

Zutaten für 4 Portionen

600g lange Nudeln (oder wieviel ihr pro Person halt gerne esst) wie z.B. Linguine (meine sind natürlich glutenfrei)
eine Handvoll frische Basilikumblätter
60 g frisch geriebener Pecorino
60 g frisch geriebener Parmigiano
30 g Pinienkerne
100g Pistazien, geschält, geräuchert, gesalzen
130g Olivenöl
 Salz, Pfeffer

Zubereitung

In einem großen Topf reichlich Wasser sprudelnd aufkochen lassen, dann kräftig salzen und Nudeln darin bissfest garen. In der Zwischenzeit in einer Küchenmaschine Basilikum, Knoblauch, Pecorino, Parmigiano, Pinienkerne, Pistazienkerne und Olivenöl zu einer glatten Paste mixen. Ein bisschen Nudelwasser aufheben!

Gegarte Nudeln mit 4 EL vom Kochwasser in die Schüssel mit Pesto geben und gut vermengen, bis jede Nudel vom grünen Pesto umhüllt ist. Nach Bedarf noch jeweils 1 EL Kochwasser zugeben, bis die Sauce fein sämig ist. Mit frischen Basilikumblättern garnieren und servieren.

Das schmeckt so irre gut (fast so gut wir meine Spaghetti Carbonara), dass ich geneigt bin, mir das entsprechende Buch zu kaufen…

Pasta Queen, 100 Rezepte und Geschichte, aus Italien
Nadia Caterina Munno, Katie Parla
288 Seiten, Christian Verlag
erhältlich z.B. bei Buchkontor um € 36,-
Kraut-Kartoffel Auflauf – viel besser als er aussieht zudem noch glutenfrei und potenziell vegetarisch

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Zutaten für 4 Portionen

1 Krautkopf mit ca. 1 kg (ich habe Spitzkraut verwendet)
1 EL Butterschmalz
 1 EL Crème fraîche
 1 EL Currypulver
 100 ml Gemüsebrühe
 4 Stk. Kartoffeln (speckig)
 50 g gschmackigen Käse (gerieben)
 1 TL Kümmel (gemahlen oder im Ganzen)
 2 TL Majoran (getrocknet)
 200 ml Milch
Salz, Pfeffer

nach Belieben Speck oder Schinken, ich hab letztens ein Paar bio-Debreziner (gibt´s z.B. Bei Spar) reingeschnitten.

Zubereitung

Krautkopf putzen indem du die äußersten, schirchen Blätter entfernst, dann den Strunk rausschneidest und viertelst. Mit einem Krauthobel oder einem scharfen Messer Kraut in dünne Streifen schneiden. Butterschmalz – ich hab Ganslfett vom Martinigansl genommen – in einer großen Pfanne schmelzen und das Kraut anrösten. (Falls ihr Speck mitbraten wollt, diesen vorher knusprig braten und aus der Pfanne nehmen, erst dann Kraut anrösten.)

Bekommt das Kraut eine leichte Bräunung, mit Milch und Brühe ablöschen und Kümmel, Majoran und Currypulver dazugeben. Gut durchmischen und das Ganze für ca. 10 Minuten zugedeckt eingekochen. Dabei immer wieder umrühren und die Flüssigkeit kontrollieren – am Ende sollte sie jedoch fast vollständig verkocht sein.

Inzwischen die Kartoffeln schälen und der Länge nach in dünne Scheiben schneiden. Diese in Salzwasser bissfest garen und anschließend kalt abschrecken. Nun den Ofen auf 180°C Umlauft vorheizen und eine Auflaufform ausfetten. Das mit Salz und Pfeffer abgeschmeckte Kraut mit den Kartoffelscheiben abwechselnd einschichten. Mit mit einer Schicht aus geriebenem Käse bedecken und für eine halbe Stunde backen bis die Oberfläche schön gebräunt ist.

Abgewandelt nach einem Originalrezept aus Guteküche.at.