WoMo Tag 15 – Lecce usw.

WoMo Tag 15 – Lecce usw.

Wir haben uns einen Standplatz in Gallipoli am ionischen Meer genommen. Es war einer der wenigen Agriturismi, also Landwirtschaft & Camping, das noch offen war.

Von dort aus machten wir Ausflüge: mit dem Moped auf die Altstadtinsel von Gallipoli (alles andere ist eh zu vergessen) und vor allem nach Lecce!

Lecce war eines der Highlights dieser Reise! Eine junge, lebendige Stadt mit ansprechenden Lokalen, Kunsthandwerk, das nicht (nur) für Touris gemacht wird, mit einem gewissen Chic, in der auch wirklich gelebt wird. (Viele der tollen Altstädte, die wir bisher besucht haben, sind hauptsächlich nur mehr für die Alten und für Tourist*innen.)

Lecces allgegenwärtiger Barock ist zudem sehr zurückhaltend. Der helle Kalkstein ist dezent und drückt einem die Schnörkel nicht so aufs Aug.

Gallipoli

Gallipoli hat nicht nur einen witzigen Namen sondern auch eine sehr lässige Altstadtinsel mit großem Hafen und eigenem Sandstrand. Am Tag vor dem großen Sturm (mit Windböen bis zu 60 Knoten! Da wackelt das WoMo schon ganz ordentlich!) haben wir an der Strandbar einen Aperitivo genossen. Wohlgemerkt um 11h vormittags: Wir haben uns nur – wie man es von Ausländer*innen immer verlangt – den lokalen Gegenbenheiten angepasst.

Il incidente

Auf der Fahrt von Gallipoli nach Matera hatten wir in Porto Cesareo einen kleinen Unfall: beim Rechtsabbiegen hat der (nur mehr)zweitbWMPaZ mit dem doch recht ausladenden Popos unseres WoMos die Felge eines am Zebrastreifen (!) abgestellten Fords unsanft gestreift. Quel Casino! Wie die Italiener*innen sagen, wenn sie unfreiwillig gleich 3 Zettel mit ihren Daten ausfüllen müssen. Aber es war wirklich anstrengend: Ich in der Aufregung noch weniger Italienisch als sonst. Die beiden anderen ausschließlich Italienisch. Der Unfallbericht einsprachig (wie deppert ist das denn?) – unserer auf DE seiner auf IT. Beide Fahrer nicht Inhaber, einheimische Zuflüsterer, Stau weil WoMo die enge Gasse versperrt und ein Presslufthammer. Wie in einem schlechten Drehbuch! Am Ende war eh alles gut, man gab sich – in der Aufregung – die Hand! und fuhr bürokratisch befriedet auseinander.

(Warat alles net so schlimm, wenn der Selbstbehalt nicht 1.200,- ausmachen tät! Für einen völlig unbedeutenden Plastikschaden beiderseits verteuert das den Urlaub unverhältnismäßig. Aber gut, dass nicht mehr passiert is, sagt man in so einem Fall ja …)

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.