Thailand 2024 – In Chiang Rai steht das schönste Café der Welt

Thailand 2024 – In Chiang Rai steht das schönste Café der Welt


So sehr der Algorithmus eine Pest sein kann, so kann er einem auch manchmal überraschend schöne Erlebnisse bescheren. So geschehen in Chiang Rai, wo wir nur eine Nacht verbringen. Nach der Besichtigung des phänomenalen Weißen und des ein bisschen weniger phänomenalen Blauen Tempels fragt mich der Mann, was ich nun tun möchte. Ich antworte: ein Café in ein einer richtig netten Bobo-Hütte würde mich erfreuen. Also frage ich Google danach: „Bobo-Café Chiang Rai?“ und es schlägt uns das Chivit Thamma Da vor. Mitten im Verkehr, Lärm und Smog des nachmittäglichen Chiang Rai biegen wir um 7 Ecken und tauchen plötzlich ein und unter in eine Oase der Ruhe, der Kontemplation, des guten, rücksichtsvollen Lebens. Am Ufer des Fluss Kok, in einem kolonialen Anwesen mit Haupt- und Nebengebäuden, betreibt Nattamon Holmberg das charmanteste Café/Bistro/Bar, das ich je besucht habe. Ich war so gerührt von dem Ort, dass ich sogar ein paar Tränchen vergossen habe!

Am Ufer des Kok der Sonne beim Untergehen zusehen! Dabei Sauvignon Blanc trinken, die Vögel bei ihrer Jagd auf Mücken bewundern und einfach genießen. (Geht natürlich nur mit Gelsenschutz 😉)
Chivit Thama Da Wegweiser
Da es im Chivit Thamma Da so viele nette Plätzchen gibt, braucht man auch einen hübschen Wegweiser.
Haupthaus CHivit Thamma Da
Im oberen Stock des Haupthauses des Chivit Thamma Da befindet sich ein „Herrenzimmer“ mit Billardtisch und eine wunderbare Veranda, von der man eine tolle Aussicht über den Fluss hat.
Herrenzimmer
Herrenzimmer mit umfangreicher Bibliothek
Bar
Eine der schönsten Bars überhaupt
Im Garten des ökologisch geführten Bistros unter den riesigen Bäumen
Das Teezimmer
Das Teezimmer verfügt sogar über einen Kamin, falls es doch mal kühl werden sollte.
Café, Limonade und Kuchen
Nattamon Holberg ist gelernte Konditorin. Alles, was hier angeboten wird ist hausgemacht und sieht großartig aus!

Das Chivit Thamma da bemüht sich übrigens in allen Belangen um Nachhaltigkeit. Das ist gar nicht so einfach, wie man auf der Website des Unternehmens nachlesen kann.

Weiß/Blau – Tempel der Superlative

Die meisten wirklich beeindruckenden Gebäude im ruralen Thailand sind Tempel. Aber der weiße Tempel, schlägt sie alle um Längen! Dabei handelt es sich um ein relativ junges Gebäude, an dem – ähnlich der Sagrada Familia – immer noch gebaut wird. Vom Künstler Chaloemchai Khositphiphat entworfen und durch Spendengelder finanziert, dessen Weiße dermaßen mit dem Blau des Himmels und dem Grün der Umgebung kontrastiert, dass es fast schon wehtut. Die Spiegelungen in den Wassern verstärken den fantastischen Effekt. Gaudì meets André Heller meets Walt Disney meets Versailles. Unbedingt ansehen! Und unbedingt aufs WC gehen, denn selbst dort wurde geklotzt statt gekleckert!

Mit Sicherheit das aufwändigste „Häusl“ im ganzen Land!
Der blaute Tempel
Der Blaue Tempel ist vom selben Künstler, und auch schon sehr beeindruckend. Mit diesem sollte man unbedingt beginnen, da er sonst nach dem Weißen Tempel, ein bisschen enttäuschend ist.
weißer Buddha im blaue Tempel