Thomas Sedlacek, David Orell, Bescheidenheit – Für eine neue Ökonomie

Thomas Sedlacek, David Orell, Bescheidenheit – Für eine neue Ökonomie

Was wir aus der Krise (Finanzkrise; Anm.) lernen sollten: Ein Ökonom (Thomáš Sedláček) und ein Mathematiker (David Orrell) im Gespräch.  Sie stellen die Theorien infrage, auf denen unser Wirtschaftssystem aufgebaut ist. Sie beweisen, dass „wir nichts wissen“ – und dennoch so tun als ob wir alles wüssten. Viel wäre gewonnen, wenn wir dies zugeben könnten, denn dann könnte vielleicht etwas Neues entstehen. Großartig in diesem Zusammenhang folgende Anekdote: „Als der Ökonom Kenneth Arrow während des 2. Weltkrieges als Meteorologe bei der Luftwaffe arbeitete, stellte er fest, dass seine Vorhersagen, ebenso wie die seiner Kollegen um nichts besser waren als Zufallsentscheidungen. Er sagte das seinem Vorgesetzen. Und was antwortete dieser: Der General war sich völlig bewusst, dass die Vorhersagen nichts taugten. Arber er brauchte sie für seine Planung.“

David Orrel und Thomáš Sedláček sprechen so, dass ich – Antimathematikerin und Küchenökonomin – sie ausgezeichnet verstehe. Das Buch ist nicht mal A5 groß und hat 117 Seiten. Es sei all jenen empfohlen, die Politik machen und jenen, die darunter leiden.

Lesen! Und zwar vor der Wahl.

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