Diesmal lohnt sich die Mühe eines eigenen Beitrages nicht: Foodtastic hat das viel schönere Foto und das Rezept erfunden! Schmeckt viel besser als meines. Hier geht´s zum besseren:
==> http://www.foodtastic.at/2014/11/19/rotkraut-quiche-fur-100-leute/#recipe
Schlagwort: saisonal
Kriecherlkompott

Zutaten
1kg reife Kriecherl (Ringlotten, Mirabellen oder auch Reineclaude) Ich lass die Kerne drin. Bei uns sind alle erwachsen und können die Kerne ausspucken.
100g Zucker
125 ml Weißwein
2-3 EL Zitronensaft
250 ml Wasser
1 Zimtstange
1 Päckchen Vanillezucker
150g Gelierzucker 1:1
Zubereitung
100g Zucker in einem Kochtopf unter ständigem Rühren goldbraun karamellisieren lassen.
Den Topf zur Seite ziehen, den Weißwein dazuleeren (vorsicht: zischt!), wieder auf die Herdplatte zurückstellen und das Karamell wieder loskochen. (Das geht wirklich, Geduld!)
Das Wasser zugeben, Zimtstange, Zitronensaft zugeben. Das Ganze nochmal sprudelnd aufkochen, danach den Zuckerssirup noch 10 Minuten kochen lassen.
Zimstange herausfischen, Vanillezucker einrühren und Sirup ein bisschen auskühlen lassen. Gelierzucker einrühren, die Mirabellen in den Kochtopf geben. Sie sollten mit Zuckersirup bedeckt sein, wenn nicht, Wasser zugeben. Aufkochen und je nach Reifegrad der Kriecherl max. 1,5 Minuten kochen lassen.
In die ausgekochten Gläser füllen, verschließen, auf den Kopf stellen.
Schmeckt ausgezeichnet zu Porridge, Milchreis, Topfenschmarren, etc.
Gemopst von mamas-rezepte.de
Ribiselsirup – 1rst Try oder auch Kettensägenmassacker in Hawei

Zutaten
2 kg Ribisel (Johannisbeeren)
1 kg Zucker
600 ml Wasser
20g Zitronensäure
Zubereitung
Richtig ist: Die Beeren abrebeln, zusammen mit dem Wasser in einen großen Topf geben und mit einem Kartoffelstampfer zerquetschen und einige Stunden in den Kühlschrank stellen. Danach einmal aufkochen lassen und durch ein Sieb gießen, gut abtropfen lassen aber nicht ausdrücken.
Den Saft durch ein feines Sieb (z.B. Windel oder Hangerl) in einen Messbecher gießen und mit Wasser auf 1,8 Liter ergänzen. Zurück in den Topf gießen, Zucker und Zitronensäure zugeben und unter Rühren aufkochen lassen 1 Minute sprudelnd kochen.
In sterilisierte Flaschen abfüllen. Kühl und dunkel lagern.
Kettensägenmassacker
Ich hab das Rezept nicht so genau gelesen und hab den Zucker und die Zitronensäure gleich mitgekocht. Dadurch ist der Saft eingedickt und ließ sich am nächsten Tag nur sehr schwer durchs Küchentuch seihen. Da ich es eilig hatte, gab ich – im wahrsten Sinne des Wortes – Stoff: Ich presste das Küchentuch durch Drehung aus. Dabei hab ich leider das kleine Loch übersehen. Durch den Druck spritze der rote Saft wie aus einer Spritzpistole! Mir aufs weiße (sic!) Hemd, quer durch die Küche (auch weiß) bis hin zum Fenster! Es sah wirklich aus wie im Horrorfilm – und es pickte auch horrormäßig!
Merke: Zucker erst NACH dem Seihen zufügen! KEIN weißes Hemd bei der Zubereitung tragen!

Quelle: Chefkoch.de
Schnell, einfach, gut: Hühnerbrust mit Äpfeln
Zutaten für 4 Personen
4 bio-Hühnerbrustfilets (oder Pute) à 140g
2 EL Butter
2 süßsaure Äpfel
60g Mandeln
4 EL Honig
80 ml Hühnerfond
2 EL Zitronensaft
Zubereitung
Filets waschen, trocken tupfen mit Salz und Pfeffer kräftig würzen. In einer großen Pfanne auf beiden Seiten in der Butter kräftig anbraten. Zwischendurch Äpfel schälen, entkernen und in Spalten schneiden. Mit den Mandeln zum Huhn geben. Den Honig drüberträufeln und leicht karamellisieren lassen. Etwas Fond angießen und unter gelegentlichem Schwenken etwa 5 Minuten fertig garen. Mit Zitronensaft, Salz und Pfeffer würzen.
Quelle: Woman
Tipp!
Ich habe dazu Rotkraut gemacht (also TK-Rotkraut aufgetaut und mit 2 EL Preiselbeeren verfeinert). Vollkornreis war noch vom Vortag da. Kürbispurée passt sicher auch gut dazu! (Hokkaido gut waschen, nicht schälen!, entkernen in ca. 1x1cm große Würfeln in ein bisserl Butter dämpfen. Dauert ca. 20 Minuten. Dann passieren. Ich finde, das braucht gar kein zusätzliches Gewürz.)
Herbstliche Mahlzeit!
Apfelrahmkuchen, saftig, fruchtig, glutenfrei

Zutaten
900 g eher säuerliche Äpfel (485 kcal)
220 g weiche Butter (1.630 kcal)
1,5 TL gemahlener Zimt (30 kcal)
290 g Kristallzucker (1.160 kcal)
2 Pkg. Vanillezucker (63 kcal)
6 Eier (451 kcal)
50 ml Schlagobers (172 kcal)
350g glutenfreies Mehl (1.267 kcal)
70g Buchweizenmehl (240 kcal)
1 Pkg. Backpulver (45 kcal)
250g Sauerrahm (407 kcal)
| Gesamtkalorien | 5.950 |
Zubereitung
Boden einer Springform (26 cm Durchmesser) mit Backpapier belegen und den Rand darauf festziehen. Äpfel vierteln, entkernen und in ca. 0,5 cm dicke Spalten schneiden.
Butter mit 1 TL Zimt , 200g Zucker und 1 Vanillezucker schaumig schlagen (ca. 4 Min.), 5 Eier hinzufügen und ca. 1 Min. schlagen. Obers unterrühren. Mehl, Buchweizenmehl und Backpulver vermischen, zur Masse geben und flott zu einem glatten Teig verrühren. Teig in die Form füllen und am Rand hochziehen (mehr schmieren, da der Teig recht flüssig ist). Backrohr auf 160 Grad Umluft oder 180 Grad Ober/Unterhitze vorwärmen.
Rahm mit 50g Zucker, restl. Vanillezucker und restlichen Ei verrühren. Auf den Teig gießen und gleichmäßig verstreichen. Die Apfelspalten ringförmig, eng darauf anordnen. Restlichen Zucker (40g) und restl. Zimt (1/2 TL) (oder Sonnentor Blütenhäubchen) vermischen und über die Apfelspalten streuen. Auf mittlerer Schiene 55 Minuten backen. (Meine Springform hat nur 24cm Durchmesser, dadurch wurde der Kuchen höher. Ich habe ihn 65 Minuten drin lassen und trotzdem war er in der Mitte nicht durch!)
Kuchen aus dem Rohr nehmen, kurz abkühlen lassen und aus der Form lösen.
Quelle: Frisch gekocht
Zwetschken-Mohnkuchen – glutenfrei
Zutaten
1kg Zwetschken
6 mittelgroße Eier
100g (glutenfreies) Mehl
200g geriebener Mohn
100g geriebene Mandeln
250g weiche Butter
100g Staubzucker
1 Pkg. Vanillezucker
Schale 1/2 Biozitrone
Schale 1/2 Bioorange
80 g Kristallzucker
Zubereitung
Backblech mit Backpapier belegen, Zwetschken waschen, halbieren, entkernen.
Eier trennen. Mehl, Mohn und Mandeln mischen. Butter, Staubzucker, 1 Prise Salz, Vanillezucker, Zitronen- und Orangenschale schaumig schlagen. Dotter nach und nach zugeben.
Rohr auf 160Grad Umluft erhitzen.
Eiklar mit Kristallzucker zu Schnee schlagen. Schnee- und Mehlmischung unterheben. Masse auf dem Blech verstreichen, mit Zwetschken belegen.
Kuchen im Rohr (untere Schiene) ca. 25 Minuten backen. Herausnehmen, auskühlen lassen und mit Staubzucker bestreuen.
How-to Erdbeer
Rechtzeitig zum Saisonstart ein Tipp, wie du ganz leicht den Strunk der Erdbeere entfernen kannst.
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Pilzrisotto mit Heidelbeeren
Macht was her bei passablem Aufwand. Soeben in max 1h. hergestellt (und zusammen mit restlichem Lamm von Weihnachten verputzt.)

Zutaten für 4 Portionen
10 g Pilze getrocknet
1 l Gemüsebrühe
300g Risottoreis
1 Zwiebel
2 EL Butter
2 EL Olivenöl
je 1/2 TL Fenchel- und Koriandersamen
1/2 TL Senfkörner (geht aber auch ohne gut)
2 Thymianzweige
1 kleine Handvoll Basilikum
1 Handvoll frischer Pilze (ich hab 1 Kräuterseitling und 2 Champignons genommen)
70g Parmesan
100g Mascarpone (ich hab Obers genommen)
150 g Heidelbeeren (wenn TK dann unbedingt abtrofen lassen)
Zubereitung
Getrocknete Pilze in heißem Wasser einweichen bis sie weich sind, ausdrücken, klein schneiden (Einweichwasser aufheben!). Gehackte Zwiebel in 1 EL Butter und 1 EL Olivenöl mit den ehemals trockenen Pilzen anschwitzen. Risottoreis dazugeben und glasig werden lassen. Mit 1 Schöpfer Einweichwasser ablöschen, Gewürze dazutun. Rühren und wenn die Flüssigkeit verkocht ist wieder mit 1 Schöpfer Gemüsebrühe aufgießen, bis der Reis weich aber noch körnig ist.
Frische Pilze in Scheiben schneiden, in Butter und Öl scharf anbraten bis sie eine schöne braune Frabe haben, mit Salz und Pfeffer würzen.
Zum Schluss Mascarpone unter das Risotto ziehen, kosten, salzen, pfeffern. Auf tiefen Tellern anrichten. Heidelbeeren drüberstreuen und mit Parmesanhobel bestreuen und mit Basilikumblättchen garnieren.
Anlassbezogener Kochtipp: Pimp your Rotkraut!
Das Rotkraut wird besonders gut – nein jetzt kommt nicht der Apfel, der hat ja schon soooo einen Bart! – wenn vor dem Servieren pro TK-Packung (also 400g) 1 Esslöffel Preiselbeeren eingerührt wird. Und zwar die guten, am besten Preiselbeerkompott.
A propos: Nimm fürs Kochen gute Zutaten. Immer. Guten Wein zum Ablöschen der Schalotten im Risotto, gute Schokolade zum Backen, echten Vanillezucker, echten Rum (und nicht Rumaroma! Wir sind ja nimma in den 70ern!) für den Gugelhupf, wenn´s dennn sein muss, usw.
Sei nicht geizig, du bist es dir wert 😉
Pilzgröstl
flexibles Rezept, je nachdem wieviel Pilze der Wald hergegeben hat.

Zutaten für 4 Pilzfans
Pilze & Kartoffel insgesamt 1 kg
5 dag Speck (oder geräucherter Tofu)
1 Zwiebel
1 Knoblauchzehe
4 Eier
Petersilie
Salz, Pfeffer
Zubereitung
Kartoffel weich kochen, Pilze putzen und in mundgerechte Stücke schneiden, Zwiebel & Knoblauch fein hacken. Zwiebel, Speck (Tofu) und Knoblauch in Öl anrösten. Anschließend Pilze dazu, Kartoffel in Scheiben geschnitten dazugeben und kräftig anbraten. Hitze abdrehen, versprudelte Eier darüber bis sie stocken. Mit viel Petersil würzen, salzen, pfeffern und mit Blattsalat servieren!

